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seiten, blätter, bücher, mappen. stunden, minuten, kniegelenke, zoomfaktoren, schwarze ränder. stehen und kopieren. nebenher geräusche einordnen, stimmen analysieren, keine seite übersehen. schon wieder kopiert jemand anderer am gerät vor mir. gerät 42 kann nur schwarz-weiß. nach zwei minuten stellen sich die standardeinstellungen automatisch wieder her. also arbeiten sie zügig. nicht wie der brüllende japaner, dessen vermeintliche schwarz-weiß kopie, dann doch eine teure farb- war. streiten, streiten, aufstreiten, abstreiten. blatt zerreissen, mit der türe schlagen. sein abgang wäre besser gewesen, wenn er nicht noch einmal hereinkommen hätte müssen , um seine copy-card zu holen. wilder mann ganz klein. die kammerschauspielerin braucht nur ganz wenig. “tu das lieber auf die seite”, sagt sie zu einem buben, der seinen scooter mit herein genommen hat, “sonst tut sich noch wer weh”. sie ist kleiner als ich dachte. im fernseher sehen alle größer aus. herrn zilk hielt ich für zwei meter groß bis ich ihm auf der freyung begegnet bin, nur wegen seiner stimme und seinem großen kopf. die burschen kennen sich aus, die machen hier keinen studenten-job. das hab ich schon festgestellt. bei uns direkt können wir das nicht machen, aber die filliale b macht das. bei uns machen, direkt, geht nicht, aber bei uns lassen und wieder bei uns abholen, geht schon. wir verschicken das. welches format? wenn sie das so machen kommt das billiger. wir haben da jetzt diesesundjenes angebot. und einwandfreier tonfall, immer. sogar mit dem brüllenden japaner, der übrigens sehr gut deutsch brüllen konnte. ich kann diese filliale ausdrücklich empfehlen. blindcopy