EINES VERLANGEN

Eines Verlangen ist halt einmal keiner / Welches Gestöber in aufrichtiger Suche / Hat im allgemeinen noch keinem geschadet, was aber natürlich noch nichts beweist / Letztlich /

Eines Gestöber in aufgelegtem Salat, den der Gestreifte serviert am Samstagabend / Den in der Vorstadt / Der weinrote Samt in seinem Hosenboden / Eines Vergnügen

Eines Verlangen und nicht sündigen, nicht einmal der Vorsatz genügt mehr, und schon ist es draußen bei der Tür

Nicht einmal aus Stauben macht man sich ein Lurch aus mir / Wär ich doch wegge und nach Südamerika oder nach Port au Manila / Ich säß nicht hier

Verdammtes Sperl / verreister Hub / und schon ist ein Kaffee nicht mehr alles / Einen Zapfen Pfefferminz in die Lebensgeschichte, bitte, und schütteln, nicht rühren

Eine höfliche Verbeugung vor der Verbundesländerung der Historie / Und das war alles, was ich ihr abringen konnte/ Doch der Vorsatz war nicht mehr genug, nein, vielmehr: war gar noch nicht entdeckt/ Bloß schlaffes Gas / Nur Meterware und Schuppen am Pullover / In welcher Mühe war mir das gelungen

Schon war sie draußen bei der Tür / Und die Schabracken unter den Salatblättern begannen zu schnarzen und zu kriechen / Und die Zahlkellnerin fiel in Ohnmacht als sie die Rechnung brachte / Der Samtene war schon im Nachlaufen.                (kschwendtosdez96)