Das Konzept von zinfan und wollmispel war, für einen Abend eine interaktive Raumskulptur zu schaffen, an der sowohl Musiker und bildende Künstler als auch das Publikum beteiligt sein sollten. Die Performance fand im Prospekthof des Semperdepots in Wien statt. Eine filigrane Fadenkonstruktion durchspannte den 27 Meter hohen Raum. Eingeleitet von einem 3-minütigen Stück des “Ensemble 3000” begann eine Improvisation, in der sowohl elektronische als auch akustische Instrumente zum Einsatz kamen. Künstler und Publikum sollten/konnten sich frei in den verschiedenen Stockwerken bewegen. Nach Sonnenuntergang begannen die Nylonfäden im Scheinwerferlicht zu leuchten. Die Konstruktion vibrierte unter den pumpenden Bässen.

Mitwirkende: Charlotte Geresch, Isabella Kresse, Wolfgang Kschwendt und Studierende der Klasse Franz Graf; “Ensemble 3000” und Franz Hautzinger; Visuelles Konzept: Geresch/Kresse/Kschwendt