That was fascinating… – a review

Exhibition review - Wolfgang Kschwendt: Fascinated by What I don't understand - Kunstraum Viktoria - Wien
  • Have a look..

    Herzlichen DANK allen, die mich in der Ausstellung besucht haben oder auf andere Weise interessiert waren! Es waren wieder erfüllte und erhellende Tage. Manche sind wieder gekommen, andere hab ich neu kennengelernt, es war mir eine Freude.


    Many thanks to you interested people who visited me in the exhibition or followed otherwise! Those were fulfilling and enlightening days again. Some came back, others I got to know, it was a pleasure.

    → Fascinated by what you don’t understand?

    → Send me a message: wolfgang [at] kschwendt.net

    Art Show - Wolfgang Kschwendt: Fascinated by What I Don't Understand

    #ausstellung #viktoriawien #contemporaryart #wolfgangkschwendt #mypleasure #exhibition #artshow #contemporaryart #vienna #drawing #art #visualpoetry #picture #artist #beautiful #cardboard #wood #oilcrayon #gallery #graphic

Fascinated by What I Don’t Understand

Exhibition flyer - Wolfgang Kschwendt: "Fascinated by What I don't Understand" - 2023
  • Herzliche Einladung – Oktober 2023

    Liebe kunstinteressierte Menschen, seid herzlich eingeladen zur Ausstellung! Ich werde ein langes Wochenende im Viktoria – Raum für Kunst & Forschung verbringen und freue mich auf Begegnungen und Gespräche. Es gibt Linien, Flecken, Batzen, Felder, Flächen, Leerräume und allerhand Behauptungen auf Karton und Holz.

    Vernissage wird es keine geben, aber ab Donnerstag Abend ist trotzdem alles bereit. Bitte einfach kurz Bescheid geben, wann Ihr kommen könnt. Ich werde täglich ab 11 Uhr dort sein, und–wenn ich’s schaffe–auch Streams via Instagram und Facebook rausschicken.

    Jedenfalls Herzlich Willkommen everybody!

    Alles Liebe und bleibt gesund
    Wolfgang


    A hearty invitation to you all! I will be exhibiting in October. I will spend some time in the Viktoria – Space for art and research, and play myself and be happy when visitors come.

    → Fascinated by what you don’t understand?

    Wolfgang Kschwendt
    Fascinated by What I Don’t Understand

    Fr 20. – Mo 23. Oktober 2023: Täglich ab 11 Uhr geöffnet

    Viktoria – Raum für Kunst & Social Design
    Viktoriagasse 5
    1150 Wien

    Wolfgang @ Facebook
    Mail: wolfgang@kschwendt.net
    Tel: 0699 11 99 155 7

    // So kommt Ihr öffentlich zum Viktoria:
    10 Minuten vom Westbahnhof mit Straßenbahnlinie 52 oder 60 stadtauswärts 1 Station bis Staglgasse, weiter zu Fuß stadtauswärts nächste Gasse Rosinagasse rechts, schließlich die Viktoriagasse links bis Nummero 5.

    → Karte anzeigen

    Art Show - Wolfgang Kschwendt: Fascinated by What I Don't Understand

    Worum geht es dir in deiner Kunst? – Diese Frage stelle ich mir täglich, beantworte sie täglich ein bißchen anders, vergesse sie vorübergehend. Manchmal geht es mir darum, diese eine Linie zu einem passenden Ende zu bringen. Manchmal geht es mir darum, verschiedene Materialien so zu kombinieren, dass sie gemeinsam ein interessantes Ganzes ergeben.
    Dann geht es auch einmal um die Grenzen des Bildträgers, oder um einen schmalen Grat zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Ein anderes Mal steht im Vordergrund, das Formenvokabular, das sich über Jahre hinweg eingefunden hat, weiterzuspinnen. Oder auch, die eigene Arbeitsweise anders zu kanalisieren, um zu neuen Ergebnissen kommen zu können. Etwa, wenn eine Routine schon etwas zu gekonnt oder leblos erscheint. Dann versuche ich etwas, das ich zuerst noch gar nicht verstehe. I am fascinated by what I don’t understand. Ein Versuch mich selbst zu überlisten.
    Und wieder ein anderes Mal geht’s einfach nur um das Tun. Performen. Räume schaffen, Sachen entdecken. Darum, sich selbst überraschend trotzdem auch aktiv einen Weg zu finden, eine Wirklichkeit abzubilden (eine Entsprechung von Wirklichkeit).
    Gegensätze vereinen. Eine vielschichtige Arbeitsweise deutlich machen, ohne Leichtigkeit zu verlieren. Das Ganze muss mehr sein, als ich sagen kann. Und I am fascinated by what I don’t understand. Sonst ginge es nicht weiter.


    What is your art about? – The question I ask myself every working day, answer it a little differently every day, and temporarily forget it. Sometimes for me it’s about bringing this one line to a fitting end. Sometimes I want to combine different materials so that they create an interesting whole.
    Then it’s also about the limits of the image medium, or about a fine line between abstraction and representation. At other times the focus is on continuing to develop the formal vocabulary that has been established over the years. Or to channel your own way of working differently in order to achieve new results. For example, when a routine seems a bit too skillful or lifeless. Then I try something that I don’t understand at first. I am fascinated by what I don’t understand. An attempt to outsmart myself.
    And other times it’s just about doing. Performing. Create spaces, discover things. About surprising yourself and still actively finding a way to depict a reality (a correspondence of reality). Unite opposites. Make clear a multi-layered way of working without losing ease. There must be more to this than I can say. And I am fascinated by what I don’t understand. Otherwise my work would stagnate.

    #show #drawing #painting #contemporaryart #wolfgangkschwendt

    Exhibition poster - Wolfgang Kschwendt: "Fascinated by What I Don't Understand" - 2023

    #show #drawing #painting #contemporaryart #wolfgangkschwendt

Happy New Year

  • Danke / Thank you

    → English version below

    Ich möchte mich zum Beginn des neuen Jahres bei euch allen bedanken, die sich für meine Arbeit interessiert haben, und/oder mir eine wunderbare Zusammenarbeit beschert haben. Möge das neue Jahr für euch ein gutes werden. Die Begegnungen, die Gespräche mit euch sind das Salz in der Suppe.

    Das Jahr war, trotz der Umstände, gut zu mir. Ich konnte die Lücken im Lockdown für Ausstellung und Theater-Arbeit nützen und mich während der Lockdowns (meist vormittagsweise) der künstlerischen Erforscherei widmen.

    Ich habe ausprobiert, wie verschiedene Material-Kombinationen für mich funktionieren, und wie ich spielerischen Improvisationen Richtung geben kann. Das Suchen und Finden der Vokabeln hierfür ist ein Teil des Vergnügens, aber nur “die halbe Miete”.

    Auf welche Art entsteht Erzählung aus einer Bildsituation? Was ist minimal möglich? Wo hat die Form ihre Information versteckt? Kann ich zugleich ein Gefühl von (Bedeutungs-) Freiheit vermitteln? Was bedeutet nichts?

    Die Fragen, die ich mir selbst beantworten will, stellen sich (erst) während der Arbeit. Immer wieder taucht eine Phrase auf, die sich oft auch nicht gleich selbst erklärt. Manchmal ist es auch nicht einfach zu erkennen, ob es sich um Frage oder Antwort handelt. Was ist der Stand der Herausfindungen? Die Fragestellungen benehmen sich nicht. Sie sind nicht immer einer Meinung. Sie weisen in verschiedene Richtungen. Darauf kann es keine einfache Antwort geben.

    Ich beginne den Tag mit einer Sammlung von Formen.
    (Damit lässt der Druck nach)
    (Ein Schritt in die Ordnung)
    (Ein Blick ins System)

    Ich spaziere dran vorbei
    (Was ist seitdem passiert?)
    (Das soll der Schluss sein?)

    (So verbringe ich heute mein Leben) (auch schön)

    Doch mir scheinen die Antworten weniger interessant als die Formulierung der Fragen. Was umgibt mich, und was mache ich da eigentlich? Ich verbringe Zeit mit der Suche nach Erklärungen und versuche die Rätselhaftigkeiten in eine (nach meiner Definition, aber nicht nur für mich) unterhaltsame, schöne Form zu bringen. Ich bin beschäftigt. Bedeutung entsteht von selbst.


    At the beginning of the new year I would like to thank all of you who were interested in my work and / or who gave me wonderful collaborations. May the New Year be a good one for you.The encounters, the conversations with you are the icing on the cake. I love my network.

    Despite the circumstances, the year has been good to me. I was able to use the gaps between the lockdowns for exhibitions and theatre work and during the lockdowns (usually in the mornings) I could devote myself to artistic research.

    I tried out how different material combinations work for me and how I can give direction to my playful improvisations. Searching for and finding the vocabulary for this is part of the fun, but only “half the battle”.

    How does a narrative arise from a pictorial situation? What is minimally possible? Where did the form hide its information?
    Can I convey a feeling of (meaning) freedom at the same time?
    What does nothing mean?

    The questions that I want to answer myself only arise during work. A phrase keeps popping up that often doesn’t explain itself straight away. Sometimes it is not easy to tell whether it is a question or an answer. What is the state of the discoveries? The questions don’t behave. They don’t always agree. They point in different directions. There can be no easy answer to that.

    I start the day with a collection of shapes.
    (This eases the pressure)
    (One step into order)
    (A glimpse into the system)

    I walk past it
    (What has happened since then?)
    (Is that supposed to be the end?)
    (This is how I spend my life today) (nice too)

    But the answers seem less interesting to me than the wording of the questions. What is around me and what am I actually doing? I spend time looking for explanations and trying to bring the puzzles into (by my definition, but not only for me) an entertaining, beautiful form. I’m busy. Meaning arises by itself.

    #thankyou #happynewyear #art #drawing #painting #wolfgangkschwendt