I kindly was invited to play at the new living room club “Freitag beim Vitek” which takes place every first friday of the month.

I kindly was invited to play at the new living room club “Freitag beim Vitek” which takes place every first friday of the month.

The whole session lasted 45 minutes.
#improvisation #spontaneousmusic #kraks #martinkratochwil #wolfgangkschwendt #vienna #Ilovemyjob
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Ich bewege mich täglich in einer Vielzahl von Formen,
ich begegne täglich einer Vielzahl von Formen,
man spricht mich an in einer Vielzahl von Formen,
die Gedanken kommen in einer Vielzahl von Formen,
die Kreuzungen, Wege in einer Vielzahl von Formen,
Ängste kommen in einer Vielzahl von Formen.
Ein Haufen, ein Berg, ein Batzen am Balken,
Ein Stapel, ein Stoß, ein Schwarm, eine Linie.
Ein Zeichen, ein Logo, ein Satz.
Eine Meldung, ein Newsroom, eine starke Behauptung,
Eine Frage, ein Zweifel, eine Verhandlungsgrundlage,
Signale, Impulse, eine gehörige Vielzahl.
Ich seh sie, ich hör sie, ich nehme sie wahr.
Ich kaue sie wieder, ich ahme sie nach, ich versuche zu finden,
was sie bedeuten, ich versuche zu finden, was sie mir tun.
Ich halte mich auf in einer Vielzahl von Formen
und spucke sie aus in einer Vielzahl von Formen.
Ich nehme mir Formen und geb’ andere zurück.
I move in a variety of forms every day,
I encounter a multitude of forms every day,
I am spoken to in a multitude of forms,
thoughts come in a multitude of forms,
the crossings, paths in a multitude of forms,
Fears come in a multitude of forms.
A heap, a mountain, a clump on a beam,
a pile, a bump, a swarm, a line.
A sign, a logo, a sentence.
A message, a newsroom, a strong assertion,
A question, a doubt, a basis for negotiation,
Signals, impulses, a proper multitude.
I see them, I hear them, I perceive them.
I chew them again, I imitate them, I try to find
what they mean, I try to find what they do to me.
I dwell on a multitude of forms
and spit them out in a multitude of forms.
I take forms and give others back.
7. Juni – 8. November 2013
Grätzelgalerie
Kriemhildplatz 10
1150 Wien
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Der Kellner am Gang schaut zu.
Die Mutter setzt das Kind auf die Theke.
Der Kaffee wird aufgeschäumt.
Am Rand der Berge fließt der Talboden zwischen den Siedlungen.
Hinter mir sitzt eine alte Frau, sie spricht Englisch, der Kellner auch. Thank you.
Der Zug fährt nach Warschau.
Ich erinnere Krakau.
Ich erinnere den Franz, der uns verloren gegangen ist,
in Krakau haben wir ihn gefunden.
Wir haben ihn nicht wieder aufgeklaubt.
Schlögelmühl. Priglitz. Auf der Wiese.
Bald kommt der Ort mit E, den ich immer notiere.
Vor dem immer ein Schneefeld liegt. Und ein Birkenhain.
Pötschach. Ternitz. Enzenreith?
Ein Kiefernwald, kein Birkenhain, da: St. Egyden!
St. Egyden am Steinfeld.
Ein Stück Butter, das im Kühlschrank rechts neben dem Licht liegt.
Ein Paprikaschauer hinter der Kaffeemaschine.
Ein Bröseltopfen neben dem Graukäse.
Hallo meine Steirerin, ich bring dir Wollgras ans Bett.
Mein Himbeergörl, ein mutiger Morgen ist dein Revier.
Die Zeit spielt immer für dich. Soweit die Stiefel tragen.
In der Küche in Sonnleiten treffen wir uns immer.
Meine Brombeerfrau, an der Blumenmauer,
an der Blumenmauer in Sonnleiten finden wir Bilder.
In langen Fahnen fliegen sie über die Schattseite.
Die Idee ist ein Weg vom Bach rauf zur Graffitichurch.
Die Sicherheit ist eine Jausensituation.
Wer in den schattigen Nischen der Lichtspieltheater / Die Nachbarin vermuten kann / Ein Sonderfall / Rudimentär noch was gestern / Wahrscheinlich
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